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ECUADOR

Ecuador ist mit seiner facettenreichen Geografie das wohl vielfältigstes Land im amerikanischen Kontinent. Es befindet sich im Westen von Südamerika und hat eine atemberaubende Landschaft, einen Reichtum an Diversität und ist voll von Naturwundern und magischer Exotik.

Ecuador hat zwei Nachbarländer. Im Norden grenzt es an Kolumbien und im Südosten an Peru.

Das Land wird in vier Regionen eingeteilt, die zusammengefasst 24 Provinzen haben. Im Westen des Landes liegt die subtropische Küste, mit den sechs Provinzen Esmeraldas, Manabí, Los Ríos, Guayas, Santa Elena und El Oro.  Im Landesinneren liegt das kühle, von Bergen bedeckte Hochland mit der Haupstadt Ecuadors. In ihm liegen die elf Provinzen Carchi, Imbabura, Pichincha, Santo Domingo de los Tsáchilas, Cotopaxi, Tungurahua, Bolívar, Chimborazo, Cañar, Azuay und Loja. Außerdem liegt im Osten des Landes der tropische Regenwald. Dieser ist in sechs Provinzen eingeteilt; Sucumbios, Napo, Orellana, Pastaza, Morona Santiago und Zamora Chinchipe. Zuletzt liegen auf dem Pazifischen Ozean die Galapagosinseln.

Menschen

Die Menschen und ihre Kultur sind hier sehr vielfältig und es ist eine Verflechtung unterschiedlicher Einflüsse. Ecuadorianische Einwohner sind Fremden und vor allem Touristen gegenüber sehr Freundlich und aufgeschlossen. Insbesondere werden die Lebensbedingungen der Menschen durch die verschiedenen Atmosphären beeinflusst. Dazu gehören das  Andenhochland, das Küstentiefland und das Regenwaldgebiet im Amazonasbecken.

So sind die Einwohner der subtropischen Küste (Costa), gerne lebenslustig, was sich beispielsweise auch auf ihre Musik auswirkt. Sie spielen dort die sogenannte Merengue oder auch Salsa. Der fruchtbare Boden, die frische Küstenbriese dieses Gebietes und das somit sicherlich leichtere Leben sind ohne Zweifel ein Grund für diese Lebensfreude.

Die Bewohner des rauen Hochlandes (Sierra), wie der Hauptstadt Quito, scheinen im Gegensatz dazu eher kühl und reserviert zu sein. Ihre folkloristische Musik zeigt ihre Nähe zu den Winden der Berge.

Im Urwald (Oriente) sind die Lebensumstände noch einmal anders. Die Menschen dort müssen sich teilweise noch gegen die immergrüne Wildnis durchsetzen. Auch Tätigkeiten wie Jagen, Fischen und Sammeln gehören zum Teil noch zu ihrem Lebensrhythmus. Allerdings geschehen diese Handlungen immer im Einklang mit der Natur, was auch in ihrer Dorfmusik wiederzufinden ist.

Ecuador ist weiterhin für seine zahlreichen indigenen Völker bekannt, wobei die größte Ethnie ist die der Quichua. Allerdings ist die Gruppe von Indigenas aus dem Otavalo-Tal zwischen den Bergen, die im Allgemeinen bekannteste.

Nicht zu vergessen sind auch noch die Huaorani-Indianer, die aufgrund ihrer noch traditionellen Kultur und ihrem besonderen Lebensraum von weltweitem Interesse sind.

 

Geld

Seit dem Jahr 2000 gilt in Ecuador der US Dollar ($);US-Cent-Münzen und nationale Centavo-Münzen. Da gefälschte Geldscheine im Umlauf sind, nehmen Geschäfte und Banken in der Regel keine 50- und 100- US-Dollarnoten an. Dies bei der Mitnahme von US-Dollar in bar berücksichtigen.

Maestro-Karten und Kreditkarten können zwar grundsätzlich verwendet werden; das Abheben von Geld mittels deutscher EC-Karten in Ecuador ist derzeit aber nicht immer möglich. Mit Ihrer Kreditkarte (Visa, MasterCard oder Maestro) können Sie in verschiedenen Städten und Orten des Landes Bargeld abheben. Die Beschränkung des Betrags beläuft je nach Bank zwischen USD 200 bis USD 400. Deutsche Kreditkarten als Bezahlung in Geschäften funktionieren nicht immer. Einschränkungen ergeben sich auch in kleineren Orten.

 

Landesspezifische Waren und Souvenirs

Egal welche Touristenattraktion man besucht, man wird mit Sicherheit ein Souvenir finden. Vor allem wird Schmuck aus Korallen, Muscheln und Steinnüssen (Tagua) angeboten. Auch handgefertigte Figuren werden aus denselben Materialien verkauft. Region-abhängig gibt es auch verschiedene Lederwaren, Kleidung aus Alpakawolle und, nicht zu vergessen,die weltweit bekannten Panamahüte, die ihren Ursprung hier in Ecuador haben.

Einreisebestimmungen

Reisepass mit mindestens sechsmonatiger Gültigkeit.

Klima

Im Gegensatz zu den Ländern in der gemäßigten Zone der Sphäre, hat Ecuador aufgrund seiner Lage auf dem Äquator keine Jahreszeiten. So wird Ecuador auch häufig als Land des ewigen Frühlings bezeichnet. Demnach gibt es nämlich nur zwei Jahreszeiten: die kältere und regenreiche Zeit (invierno/Winter) und die eher trocken-heiße Zeit (verano/Sommer). Allerdings hängt das Wetter hier wieder von der Region ab in der man gerade ist. Denn während die Anden schneebedeckt sind und man sich in Quito mit Mütze und Schal schützt, braucht man an der Küste nicht mehr als Badebekleidung. Im Durchschnitt herrscht an der heiß-feuchten Küste eine Temperatur von 25 bis 30 °C. Im Gegensatz dazu ist das Landesinnere, und somit auch die Hauptstadt Quito, wesentlich kühler. Dort liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 8 und 21°C.